Wo wir am Abend zuvor noch mit Freunden durch den Weihnachtsmarkt flanierten, präsentiert sich beim Start von Pfäffikon ZH nach Aathal wieder eine sauber aufgeräumte Fussgängerzone. Nur an deren Ende gibt es das Weihnachtsdöfli mit Glühwein und anderen glutschigen Sachen, aber um diese Zeit sind die Stände geschlossen.
Wir wandern hinunter zum See, an der Uferpromenade entlang führt der Weg aus Pfäffikon hinaus. Wir sind trotz bedecktem Himmel nicht die einzigen, viele lassen sich davon nicht von ihrem Sonntagsspaziergang abhalten.
Schon bald kommt das Römerkastell Irgenhausen in Sicht. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts restauriert und ist für Besichtigungen zugänglich. Wir wandern an ihm vorbei und biegen ab ins Naturschutzgebiet.
Über teilweise nasse Feldwege geht es mitten durch sumpfiges Ried. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Wasserflächen und Baumgruppen – auch wenn das Wetter heute nicht so mitspielt, wir geniessen es trotzdem.
Am oberen Seeende angelangt, gelangen wir auf eine kleine Fahrstrasse, welche dem Chämtnerbach entlang zum Strandbad Auslikon führt. Das Bad ist idyllisch gelegen, es gibt sogar noch Hartgesottene, welche schwimmen!
Und hier zwischen See und Robenhuser Ried befindet sich noch etwas Spezielles: ein Hochmoor, welches im Gegensatz zum Flachmoor nur mit Regenwasser gespiesen wird.
Wir gehen weiter am Seeufer entlang, überqueren die Aa und erreichen Seegräben, ein schönes, kleines Dorf, auf einer Anhöhe gelegen. Wir wandern hinauf und durch das Zentrum, bevor der Weg nach kurzer Zeit schon wieder hinunter führt und wir Aathal, unser heutiges Ziel, erreichen.
Routenverlauf
Bahnhof Pfäffikon ZH – Römerkastell – Badi Auslikon – Seegräben – Bahnhof Aathal
Länge: 7.4 km
Dauer: 2 h, Aufstieg: 74 m, Abstieg: 106 m


Obwohl der Himmel bedeckt ist, habt ihr die Stimmung toll eingefangen. Danke! 😚