Heute wandern wir die letzte Tal-Etappe von Merenschwand nach Dietwil. Wir starten mit dem Postauto in Muri und fahren nach Merenschwand. Der Weg führt weg vom Zentrum etwas hinauf und wir sind schnell zwischen Wiesen mit Kühen und an Bauernhöfen vorbei gelangen wir nach Benzenschwil. Auf Kiessträsschen geht es durch Wälder und weite Felder bis in die Nähe der Haltestelle SBB Mühlau. Hier ist uns wegen Schiessbetrieb der normale Wanderweg versperrt, wir wandern anstatt oben, dem Geleise unten entlang bis zur Haltestelle. Dort eine Treppe hinauf und nach wenigen Metern sind wir wieder auf dem richtigen Weg.
Unterdessen hat die Sonne den Nebel besiegt und wir wandern zur Hinteren Rüssegg und weiter über den Hügelzug zum alten Städtchen Meienberg, das nur noch in Spuren erhalten ist. Hier machen wir unsere Mittagspause im Gasthof zum Kreuz. Die Wirtin des Gasthofs macht uns beim Verabschieden auf den Stadtplatzes von Meienberg aufmerksam – wir sollen unbedingt dort vorbeischauen. Das setzen wir gleich in die Tat um, finden aber leider wirklich nur eine Informationstafel, viel mehr ist nicht mehr vorhanden.
Der Weg führt uns nun hinunter nach Sins, dort durch das Zentrum an der Kirche und dem Gemeindehaus vorbei hinunter zum Bahnhof. Danach folgen wir der Bahnlinie in Richtung Süden bis nach Oberrüti. Auch hier macht der Weg einen Bogen bei der Kirche vorbei – fast wie beim Jakobsweg, wo auch jede Kirche und Kapelle am Weg liegt.
Aus dem Dorf hinaus sind wir wieder zwischen Wiesen und Feldern und eine grosse Deponie, die gerade erweitert wird. An ihr vorbei gelangen wir nach Dietwil, die südlichste Gemeinde des Kantons Aargau und das Ende der Talroute bei der Pfarrkirche St. Jakobus Major und St. Barbara.
Routenverlauf
Merenschwand Busstation Zentrum – Benzenschwil – Mühlau – Reussegg – Meienberg – Sins – Oberrüti – Dietwil Busstation Kirche
Länge: 18.1 km
Dauer: 4:30 h, Aufstieg: 501 m, Abstieg: 395 m


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