Auf historischen Spuren in Córdoba

von | 29. Apr, 2024 | Spanien | 6 Kommentare

Von Madrid aus fahren wir weiter in Richtung Córdoba. Die Landschaft, welche wir dabei durchqueren, ist Kastilien-La Mancha, die Heimat von Don Qujiote. Wer kennt diese Geschichten von seinem Kampf gegen die Windmühlen nicht – auf den Hügelzügen sehen wir immer wieder einzelne davon. Was aber noch faszinierender ist: im Frühling sind die Wiesen blau vom blühenden Lavendel und viele andere Blumen bringen gelbe und weisse Farbtupfer hinein. Blöd war nur, dass ich nirgends anhalten konnte, um dieses wundervolle Bild zu fotografieren. Also bleibt es einfach in unseren Köpfen und wir können es nicht mit euch teilen.

Wir fahren unter anderem über den Puerto de Niefla, der zweite/mittlere von drei in Folge hintereinander liegenden Pässen an der N-420, die Puertollano mit dem Tal des Guadalquivir im Süden und Córdoba verbindet. Die gut ausgebaute Strecke ist verkehrsarm und führt durch die bewaldeten Untergebirge der Sierra Morena. Bald danach erreichen wir unser Hotel in Córdoba, gerade noch rechtzeitig, bevor Petrus wieder einmal seine Schleusen öffnet.

Bis wir uns eingerichtet haben, ist der Regen aber schon wieder Geschichte und wir marschieren los, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Moschee-Kathedrale, der Alkazar der Katholischen Könige, die Synagoge und die römische Brücke sind Monumente in der Altstadt Córdobas – hier wird ihre römische Vergangenheit und die Koexistenz von christlichen, islamischen und jüdischen Kulturen im Laufe ihrer Geschichte widergespiegelt.

Was beim Gehen auffällt: es ist alles sehr grosszügig, es gibt z.B. Velowege, getrennt von den Fussgängern, was wirklich angenehm ist. Wir wandern an schönen Parks vorbei, welche vom Duft von Jasminblüten erfüllt sind, bis wir die Altstadt erreichen.

Als erstes sehen wir die arabische Mauer, welche sich als Festungsanlage rings um die Stadt zog. Heute allerdings sind davon nur noch Reste und einige der Tore zu sehen. Durch eines dieser Tore gelangen wir in die Altstadt. 

Vorbei am alten jüdischen Viertel wandern wir durch die Gassen in Richtung der Mezquita Kathedrale. Auch hier gibt es viel Interessantes zu sehen, es hat aber auch viele Leute, welche hier herumlaufen, Pferdekutschen und Autos, welche es nicht gerade einfach machen.

Bei der Kathedrale angelangt, wandern wir durch den Innenhof, welcher voller Orangenbäume ist und umrahmt wird von imposanten Säulengängen. Ins Innere der Kathedrale können wir nicht, weil sie für Besichtigungen schon geschlossen ist – wir sind halt ein bisschen spät dran. Trotzdem ist es ein imposantes Bauwerk, welches man bei einem Besuch in dieser Stadt nicht verpassen sollte.

Danach geht es hinunter zur römischen Brücke. Sie verbindet die Stadt mit dem Calahorra-Turm,  und es heißt, dass sie zur Zeit des Kaisers Augustus errichtet wurde. Ein gewaltiges Bauwerk, welches auch heute noch auf uns wirkt.

Zurück geht es durch die Gassen der Altstadt und der Einkaufsmeile ins Hotel. Ein schöner Spaziergang durch die Historie der Stadt.

6 Kommentare

  1. schön, an eurer Reise Interessantes auf diese Art kennen zu lernen
    weiterhin alles Gute
    LG Vera&Ueli

    Antworten
    • Danke euch!

  2. Wunderschön!

    Antworten
    • 😍

  3. Hallo Carlotta & Andreas
    Wunderschöne Bilder von Cordoba! Da war ich mal vor sehr lange Zeit. Vielleicht sollte ich da wieder mal hingehen…
    Noch viel Spass in Spanien.
    LG, Carina

    Antworten
    • Danke dir!

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