Auf dem Moorweg Gamperfin

von | 20. Jun, 2022 | Wandern, Schweiz, St. Gallen | 1 Kommentar

Eine Wanderung auf dem Moorweg Gamperfin ist abwechslungsreich und vorallem jetzt mit all der Blumenpracht wunderschön.

Die Anreise mit dem Auto ist übrigens schon ein kleines Abenteuer, vor allem an einem so schönen Tag wie heute. Jede Menge Ausflügler wollen an den Voralpsee, der nächstgelegene Parkplatz ist darum auch schon voll. Wir parkieren auf der Nr. 6 oberhalb des Kurhauses Voralp – das Parkticket muss man aber schon beim Parkplatz 5 lösen.

Wir starten vom Kurhaus Voralp, es geht zuerst auf einer Teerstrasse immer leicht bergauf. Vorbei an einem weiteren Parkplatz geht es dann auf einem Naturweg dem Hochmoor Tubenriet-Gamperfin entlang. Dann tauchen wir auf dem Moorweg ein ins Moor und wandern über kleine Wegbefestigungen und durch lichten Hochwald.

Wir kommen am Burstibrunnen vorbei, wo wir unseren Durst stillen können und wandern weiter bis Herti. Hier geht es auf einer Naturstrasse weiter und wir erreichen einen schönen Rastplatz mit prächtiger Aussicht auf den Alpstein, ins Rheintal und nach Lichtenstein.

Auf dem breiten Waldweg wandern wir weiter zur Alp Ölberg. Hier geniessen wir nochmals die herrliche Aussicht auf den Wildhauser Schafberg, den Altmann und die ganze Alpsteinkette mit den Kreuzbergen bis zum Hohen Kasten und Kamor im Nordosten.

Danach folgen wir einem Teil des Rheintaler Höhenwegs bis zum Lochgatter. Hier wandern wir geradeaus weiter und biegen dann bei der Alp Witi rechts ab in einen Bergweg, welcher über Kuhweiden zur Alp Germil führt. 

Hier entscheiden wir uns für die Abkürzung anstatt noch weiter nach Galfer zu gehen – die Temperaturen sind sogar hier auf 1400 m bei 28 Grad. Zurück durch den Wald erreichen wir das Kurhaus Voralp und fahren zufrieden nach Hause.

Routenverlauf

Kurhaus Voralp – Tubenriet – Herti –  Ölberg – Lochgatter – Witi – Germil – Kurhaus Voralp

Länge: 8 km, Dauer: 2:15 h, Aufstieg: 325 m, Abstieg: 325 m

 

Längere Variante auf der wandersite.ch

1 Kommentar

  1. einmal eine wunderschöne wanderung mit prachtvollen fotos. woher kennen die gergely’s all die namen der blumen und sträucher? wir kennen das gebiet nur schwach, machten mal ferien in appenzell und bestiegen den kasten. aber das sind 100 jahr her.

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