Teil 1
Nach dem Mittagessen im Rössli Wolhusen starten wir zum ersten Teil der 13. Etappe Wolhusen-Napf. Wie es in der Beschreibung des Alpenpanoramawegs so schön heisst: viele Wege führen auf den Napf, aber keine Strasse! Man kann ihn also nur zu Fuss erreichen und dort übernachten. Unser Zugang zum Napfgipfel führt uns auf den aussichtsreichen Höhenzug über Menzberg.
Der Weg führt uns zuerst am nördlichen Ufer der kleinen Emme entlang aus Wolhusen hinaus. Bald schon geht es steil hinauf in Richtung Steinhuserberg.
Hier oben angekommen empfängt uns schon eine herrliche Aussicht, die wir während unserer Verschnaufpause geniessen. Wir wandern weiter auf kleinen Fahrstrassen, über Natur- und Wiesenpfade durch saftige Wiesen und Waldstücke in Richtung Menzberg. Das Dorf ist schon von Weitem zu sehen und das höchstgelegene am Napf sowie ein ehemaliger Luft- und Molkenkurort.
Immer wieder müssen wir kurz stehen bleiben und das herrliche Panorama geniessen. Wieder einmal zeigt sich, dass es abseits der grossen Strassen wunderschöne Plätze gibt, welche man nur zu Fuss entdecken kann.
Unsere Wanderung endet heute auf der Gutenegg, welche unterhalb von Menzberg liegt, aber mit dem Postauto erschlossen ist. Mit ihm fahren wir zurück nach Menznau zu unserem Auto.
Teil 2
Wir sind zurück auf der Gutenegg und starten zum 2. Teil der Wolhusen-Napf Etappe. Ein paar Meter geht es der Strasse entlang, danach gleich in ein kleines Waldstück hinein. Auf einem stotzigen Pfad mit jeder Menge Waldameisen steigen wir danach hinauf zur Kaltenegg oberhalb von Menzberg. Irgendwie wollen auch einige der Ameisen mit, meine Schuhe und Hosenbeine sind voll davon und bin ziemlich beschäftigt, um sie wieder alle loszuwerden. Schliesslich will ich sie nicht auf den Napf mitnehmen😅😅.
Wir wandern weiter auf dem Grat zum Chrützhubel – links das Bergpanorama und rechts ein Weitblick übers Mittelland bis hin zur Jurakette.
Über die Waldegg führt der Weg weiter zur Gmeinalp und danach eigentlich über den Gitzchnubel. Aber da ist der Weg gesperrt und ein sehr informatives Blatt erklärt auf ziemlich drastische Art, was uns passieren würde, wenn wir es doch probieren.😂
Wir lassen es bleiben und wandern auf der Ausweichroute unten herum. Bänkli für eine kurze Pause sind hier keine vorhanden. Aber nach einiger Zeit sehen wir die Chrotthütte vor uns – vielleicht gibt es hier eine Sitzgelegenheit. Diese Hütte ist die Clubhütte der SAC Ortsgruppe Napf und es sind sogar einige Mitglieder vor Ort. Obwohl sie nicht offiziell geöffnet ist, erhalten wir etwas zu Trinken und können uns ein wenig ausruhen.
Frisch gestärkt wandern wir weiter und nun geht es ziemlich in die Höhe über Treppen und Wurzelwege durch den Wald – immerhin nicht ganz so heiss, wie vorhin durch die Wiesen.
Auf dem Weg zur Stächelegg wandern wir oberhalb der gleichnamigen Flue entlang, welche hier steil abfällt. Auf der Stächelegg angelangt, öffnet sich dann der Ausblick auf das Panorama der Berner Alpen, bei dem schönen Wetter herrlich anzusehen.
Nach einer letzten Anstrengung erreichen wir den Napf und das Berghotel, wo wir heute übernachten.
Wir haben unser Zimmer bezogen, uns frisch gemacht und geniessen nun die fantastische Aussicht, welche sich hier oben bietet. Danach gibt es Abendessen, noch etwas Sonnenuntergang Feeling und dann Gute Nacht.
Routenverlauf
Wolhusen – Schruffenegg – Ober Schwendi – Tschoppen – Gutenegg
Länge: 7.8 km
Dauer: 3 h, Aufstieg: 482 m, Abstieg: 71 m
Gutenegg – Kaltenegg – Chrüzhubel – Waldegg – Gmeinalp – Chrotthütte – Stächelegg – Napf
Länge: 9.2 km
Dauer: 4 h, Aufstieg: 635 m, Abstieg: 214 m
Beschreibung Etappe 13 – Alpenpanorama-Weg auf SchweizMobil



Einfach herrlich! Und interessant auch die kleinen Anekdoten von Heinz.
Danke euch! war wunderschön! Und der nächste folgt…🤩🤩
in wolhusen ist doch eine chem fabrik, die früher tierknochen zu leim verarbeitet und das stank in der ganzen gegen fürchterlich., die rigi (oder der rigi) sieht man öfters und ist sehr eindrücklich, sieht man immer von uedlige aus. der pilatus hingegen sieht aus dieser perspektive sehr ungewöhnlich aus. aber die bilder sind wirklich fabelhaft.
Danke Heinz👍🤩
Anmächelig! Die Napfregion ist immer wieder schön!
Du sagst es, es war ein Genuss!🤩