Heute haben wir uns die 12. Etappe Malters-Wolhusen sowie einen Teil der 13. Etappe vorgenommen. Dazu parkieren wir am Bahnhof Menznau und fahren mit dem Zug nach Malters. Vom Bahnhof wandern wir hinunter zur kleinen Emme. Unser Weg verläuft hier zusammen mit der Via Jacobi auf dem Emmeuferweg. Auf einem kleinen Pfad geht es durch den Auenwald, zwischendurch sind wir auf einer Umleitung, weil hier der Fluss gerade renaturiert wird.
Weiter der kleinen Emme entlang erreichen wir das Wehr des Kraftwerks Ettisbühl mit der Schwemmholz-Rückhalteanlage, die nach dem verheerenden Hochwasser von 2005 gebaut wurde. Eindrücklich, wie hier moderne Technik auf eine gute Art in die Natur eingebaut wurde. Der kleine Stausee ist Naherholungsgebiet und Heimat für viele Vögel.
Weiter am Emmeufer entlang wandern wir am Gewerbegebiet Schachen vorbei. Nach einiger Zeit überqueren wir das Bahngeleise, es geht am Hang des Buechwalds entlang und schon bald entecken wir in der Ferne die Wallfahrtskirche und das Franziskanerkloster von Werthenstein. Eine steile Strasse hinauf und wir stehen wir selbst vor dem imposanten Bau, den wir bei anderen Wanderungen bereits mehrmals besucht haben – immer wieder faszinierend.
Nun geht es steil hinunter zur Holzbrücke von Werthenstein und auf der anderen Seite des Dorfes nochmals steil hinauf. Über Wiesenpfade erreichen wir Wolhusen und wandern zum Rössli, welches mitten im Dorf am grossen Kreisel liegt.
Hier gönnen wir uns eine Mittagspause mit feinem Essen und guter Bedienung.
Routenverlauf
Malters BLS – kleine Emme – Ettisbühl – Schachen – Werthenstein – Wolhusen
Länge: 10.9 km
Dauer: 2:50 h, Aufstieg: 219 m, Abstieg: 144 m


in malters musste ich meinen ersten armee WK absolvieren, damals noch mit den kleinen minenwerfer. das war der letzte WK im feld, nachher wurde ich als fouriergehilfe ausgebildet. die minenwerfer waren mir zu laut und zu gefährlich, aber m.w. existieren die damals schon alten geräte heute noch?
👍🤩