Wir sind auf dem Weg zu unserem letzten Aufenthalt auf dieser Reise in Halblech, Ortsteil Buching. Unsere dortige Wanderung führt uns auf den Buchenberg und wieder hinunter. Aber bevor wir dorthin fahren, gibt es aber noch eine spezielle Sehenswürdigkeit, die wir uns ansehen möchten – die Befreiungshalle auf dem Michelsberg in Kelheim.
Von weitem gesehen haben wir sie bereits mehrere Male bei unserer Donaudurchbruch-Wanderung. Jetzt sind wir auf dem Besucherparkplatz und legen die restliche Strecke zu Fuss zurück, nachdem wir uns die Tickets besorgt haben. Und wie bei der Walhalla hatte hier auch König Ludwig I. seine Hände im Spiel. Er ließ die Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten.
Im Innern befinden sich Siegesgöttinnen in einem Kreis. Schon alleine hier in der Mitte des Raumes zu stehen ist imposant. Wir klettern aber auch über Treppen bis ganz hinauf auf die oberste Zinne. Von hier hat man einen herrlichen Rundumblick über das Donautal und Kelheim.
Auf unserem weiteren Weg machen wir einen kurzen Halt in Augsburg mit seiner schönen Altstadt. Im Gegensatz zu gestern in Regensburg ist hier gar nichts los, nur ein paar Leute schlendern durch die Gassen. Sämtliche Lokale haben geschlossen bis auf eines und das Personal ist wohl völlig überrumpelt von so vielen Gästen.
Wir verlassen Augsburg und kommen ohne grössere Verzögerungen in unserem Hotel in Halblech/Buching an und verbringen hier den restlichen Tag.
Am anderen Morgen starten wir zu unserer Wanderung auf den Buchenberg. Die Strecke ist nicht sehr lang, dafür haben wir über 300 Hm zu bewältigen. Der Weg beginnt bei Talstation der Buchenberg-Bahn und führt zuerst durch Wiesen in die Höhe bis zum Waldrand. Nun folgt die grosse Überraschung: hier beginnt ein Wurzelweg, wie wir ihn noch selten gesehen haben, und er hört erst auf, als wir oben auf der Buchenbergalm ankommen.
Die Pause auf der Buchenbergalm haben wir uns wirklich verdient. Trotz der vielen Ausflügler finden wir einen Platz draussen und geniessen unser Mittagessen.
Von hier oben hat man auch eine herrliche Aussicht über die verschiedenen Seen bis hin zu den österreichischen Alpen, in der Ferne ist Füssen erkennbar. Nun machen wir uns auf der anderen Seite der Sesselbahn wieder auf den Weg nach unten. Er beginnt ziemlich steil und ist mit Schotter gestreut und es ist rutschig. Also sind wir vorsichtig, danach wandern wir auf den gewohnten Wurzelwegen an einem kleinen Bach entlang hinunter. Am Schluss führt der Weg noch etwas durch das Dorf, dann sind wir wieder bei der Talstation der Bahn angelangt.
Unser Roadtrip um Bayern geht zu Ende mit spannenden Wanderungen und Erkundungen in den verschiedenen Gegenden. Schön wars!
Routenverlauf
Talstation Buchenberg-Bahn – rechts halten auf Kulturweg – Buchenbergalm – Bachweg – Talstation Buchenberg-Bahn
Länge: 4 km
Zeit: 2:30 h, Aufstieg: 334 m, Abstieg: 334 m


Danke für die interessanten Berichte und die wunderschönen Fotos! 😘
Gerne geschehen, war ein spannender Roadtrip!😎
Herzlichen Dank für die restlichen Eindrücke eurer Reise.
👍😍