Abschied und weiter nach Szentendre

von | 15. Aug, 2019 | Osteuropa, Reisen, Ungarn | 2 Kommentare

Am 14. August ist unsere gemeinsame Reise schon wieder zu Ende, wir fahren weiter nach Szentendre, Christine und Mauro starten via Wien und München zurück in die Schweiz. Am Vorabend gehen wir nochmals gut essen und stossen auf unsere Erlebnisse an.

In der Nacht gab es ein kräftiges Gewitter und es regnet am Morgen immer noch. Trotzdem entscheiden wir uns, durch das Matra-Gebirge zu fahren, wo sich der höchste Berg Ungarns – der Kékestető (1014m) – befindet. Wir fahren durch wunderschönen Buchenwald bis auf den Berg. Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es herrscht dichter Nebel und es regnet immer noch – schade, hat nicht sein sollen.

Also fahren wir weiter nach Gödöllö. Hier steht Ungarns grösstes Barockschloss, welches auch bekannt wurde als Königin Sissis Lieblingsschloss. Vieles ist bereits renoviert, andere Teile warten noch darauf. Das Schloss ist gut besucht.

Nach einem kurzen Mittagessen fahren wir weiter nach Szentendre. Aufgrund seiner Nähe zu Budapest, des reizvollen barocken Stadtbildes und der Lage an der Donau gehört es zu den beliebtesten Touristenzielen Ungarns. Es ist auch als Künstlerstädtchen bekannt und die Budapester kommen gerne am Wochenende hierher. Wir beziehen unser Zimmer im kleinen Hotel mitten im Städtchen und gehen auf Entdeckungstour. Wir finden unten an der Donau ein schönes Restaurant und geniessen den Abend. 

Heute wollen wir die Szentendre Insel erkunden. Sie trennt den schmäleren Donauwestarm vom östlichen Hauptstrom. Die Insel ist Bestandteil des Duna-Ipoly-Nationalparks. Szentendrei hat eine Länge von 38 Kilometern und eine Fläche von 56 Quadratkilometern. Wir fahren mit der Fähre hinüber, für uns als Senioren ist das sogar gratis. Wir wandern durch den Wald bis auf die andere Seite der Insel, um einen Blick auf den Donau Hauptstrom zu werfen. Es gibt viele Ferienhäuser am Ende des Waldweges, zum Teil sind diese in gepflegtem Zustand, andere sehen ziemlich vernachlässigt und verwildert aus. Am Donauufer gibt es eine stillgelegte Autofähren-Station, es ist nicht klar, ob die nochmal in Betrieb genommen wird. Im Dorf finden wir eine Kneippe, hier kriegen wir ein kühles Bier und etwas zu essen. Heute Abend besuchen wir nochmals die Donaupromenade, morgen geht es dann weiter nach Hégykö.

2 Kommentare

  1. Danke für die Organisation und Berichterstattung. Wir haben mit euch viele schöne und erstaunliche Dinge erlebt.

    Antworten
    • Es hat uns mit euch sehr viel
      Spass gemacht! Gerne wieder!

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